Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Brandenburg: Politiker befürworten Altersgrenze von 60 Jahren; 05/2012

Politiker befürworten Altersgrenze von 60 Jahren

Der Vorschlag der GdP für eine freiwillige längere Lebensarbeitszeit der Beamtinnen und Beamte in Brandenburg stößt auf Zustimmung. Landtagsabgeordnete sprachen sich bei einer Fachtagung der GdP zur geplanten Verlängerung der Lebensarbeitszeit für flexible Regelungen für die Polizei aus. Die besondere Altersgrenze von 60 Jahren solle erhalten bleiben, sagten Vertreter von CDU und FDP. Laut Finanzminister Helmuth Markov (Linke) sollen die besonderen Belastungen des Polizeiberufs bei der geplanten Anhebung der Arbeitszeit von 65 auf 67 Jahre beachtet werden. In der Diskussion stellten GdP-Mitglieder und Wissenschaftler heraus, dass die Belastungen des Polizeiberufs, die eine Altersgrenze von 60 Jahren rechtfertigen, zugenommen haben. Personalabbau, damit verbundene Reformen und das hohe Durchschnittsalter der Beschäftigten verschärfen die Situation nach Darstellung des GdP-Landesvorsitzenden Andreas Schuster. Mitglieder der GdP sprachen sich bei einer Befragung dafür aus, Altersteilzeit- und Vorruhestandsregelungen wieder einzuführen. Sie verlangten außerdem eine bessere Besoldung. Hier liege Brandenburg im Bundesvergleich auf dem letzten Platz, berichtet die GdP. Eine Mehrheit von 88 Prozent der Befragten ist bereit, die Forderungen aktiv durchzusetzen. (Siehe auch S. 6)

Quelle: Beamten-Magazin 05/2012


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