Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Brandenburg: Keine Wundertüte – sondern solide; 11-12/2014

Keine Wundertüte – sondern solide

„Keine Wundertüte, sondern eine solide Vereinbarung“, urteilt Doro Zinke, Vorsitzende des DGB-Bezirks über den Koalitionsvertrag von SPD und Linkspartei. Personell gestärkt werden sollen Bereiche, die für den weiteren Ausbau der staatlichen Infrastruktur und Wirtschaftsentwicklung erforderlich sind. In den nächsten fünf Jahren werden mindestens 4.300 neue LehrerInnen eingestellt. Dabei soll der Lehrerberuf in den berlinfernen Regionen attraktiver werde. An der Fachhochschule der Polizei werden jährlich 275 PolizeianwärterInnen neu ausgebildet und bei gutem Erfolg in den Landesdienst übernommen. Der Anteil der Stellen des gehobenen Polizeidienstes soll stetig erhöht werden. Auch in der Justiz sollen Einstellungskorridore eingerichtet werden, um die Gerichte auf die künftigen demografischen Veränderungen im Personalkörper vorzubereiten. Klärungsbedarf sieht der DGB aber weiterhin bei der Festschreibung des Personalbestands 2020 auf insgesamt maximal 44.200 Vollzeitäquivalente. Das öffentliche Dienstrecht will die Koalition in Abstimmung mit den Gewerkschaften auf verzichtbare formale Zugangshürden überprüfen. So soll eine größere Durchlässigkeit und Flexibilität, auch für Quereinsteiger in Führungspositionen erreicht werden.

Quelle: Beamten-Magazin 11-12/2014


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